In »Niemand kann sagen, er hätte es nicht gewusst« bündelt CORRECTIV-Reporter Marcus Bensmann die Ergebnisse langjähriger Recherchen über die AfD und ihr politisches Umfeld.
Bensmann verfolgt die Entwicklung der Partei von ihren frühen Jahren bis zur zunehmenden Radikalisierung und untersucht die Netzwerke, Akteure und ideologischen Konzepte, die dabei eine Rolle spielen. Grundlage sind unter anderem eigene Recherchen, Gespräche mit Parteimitgliedern und Aussteigern, Beobachtungen von Parteitagen und Versammlungen sowie die Analyse von Aussagen und Veröffentlichungen aus dem Umfeld der AfD.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung des völkischen Flügels und dem Einfluss radikaler Kräfte auf die Partei. Das Buch untersucht außerdem die Verbindungen zwischen der AfD und ihrem rechtsextremen Umfeld und ordnet die politischen Vorstellungen ihrer führenden Akteure ein.
Nach den Recherchen zum Geheimtreffen von Potsdam geht Bensmann dabei der Frage nach, welche politischen Pläne hinter den öffentlichen Aussagen stehen und welche Folgen deren Umsetzung für Deutschland haben könnte.
Das Buch versteht sich als umfassende Dokumentation der Recherchen von CORRECTIV und als Einordnung der politischen Entwicklung einer Partei, deren Radikalisierung nach Ansicht der Autoren nicht erst mit den jüngsten Ereignissen begonnen hat.


