In »Von hier an anders« untersucht Robert Habeck, warum sich das Gefühl von Normalität und Sicherheit in den vergangenen Jahren verändert hat und weshalb die gesellschaftliche Gereiztheit zunimmt.
Ausgehend von persönlichen Erfahrungen und politischen Beobachtungen fragt Habeck nach den Ursachen dafür, dass Selbstverständliches brüchig geworden ist. Dabei geht es um die großen politischen Fragen unserer Zeit ebenso wie um die Widersprüche, die aus früheren Entscheidungen entstanden sind.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Zukunft der liberalen Demokratie. Habeck fragt, warum demokratische Systeme an Zustimmung verlieren können und welche blinden Flecken politische Entscheidungen der vergangenen Jahrzehnte hatten. Statt lediglich Probleme zu verwalten, plädiert er für eine Politik, die Entwicklungen frühzeitig erkennt und versucht, Schäden und Verluste des Fortschritts gar nicht erst entstehen zu lassen.
Das Buch versteht sich als politische Skizze: nachdenklich, selbstkritisch und auf der Suche nach einer Politik, die gesellschaftlichen Wandel nicht nur begleitet, sondern aktiv gestaltet.



